Wir sagen: Flexibilität ist keine Einbahnstraße!

Ihr kennt das?

Prüfungsnoten eintragen, tausend Anfragen zum neuen Studienplan und: die große Tagung kommt immer näher. Und klar, bleibt ihr da auch mal länger. 12 Stunden sind da schon mal drin – ab und an ja kein Problem, oder? Warum wird da so viel Staub aufgewirbelt?

Obwohl, ganz ehrlich,

denkt ihr nicht manchmal, dass es mit ein bisschen mehr organisatorischer Vorausplanung seitens der Vorgesetzten leichter gewesen wäre? Auf Dauer so einen Arbeitseinsatz zu bringen, könnt ihr euch auch nicht wirklich vorstellen. Das geht an die Substanz.

Wie schaut es umgekehrt aus?

Wenn ihr mal einen dringenden Termin habt? Sind da die Vorgesetzten auch so flexibel und machen Ausnahmen für Euch? Oder hört ihr da nicht oft: „Sie müssen Ihre Verpflichtungen halt besser planen!“

Eben, genau darum geht es uns! #neinzu12stunden!

Flexibilität ist schon gut und schön, aber in der Realität ist sie meist eine Einbahnstraße. Der 12 Stundentag verschiebt die die Flexibilität nur in eine Richtung.
Das geht auf lange Sicht auf Kosten unserer Lebensqualität und auch unserer Gesundheit! Deswegen muss Flexibilität in beide Richtungen gehen! Und nicht nur auf Kosten unserer Gesundheit und unserer Qualität am Arbeitsplatz! 

Wir Unabhängigen Gewerkschafter_innen bleiben für Euch dran und informieren Euch weiter. Zum Beispiel auch über die aktuelle Kampagne der AK und des ÖGB. 

  • Da können wirklich alle bis zum 31. Mai 2018 ihre Meinung zur Arbeitswelt abgeben, auch zum Thema 12 Stunden Tag: www.wie-soll-arbeit.at.